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'H 21' Siedlung Stegpünt, Windisch


Gebäude
Das auf das Wesentliche reduzierte Wohnkonzept besteht aus Essen, Wohnen, Schlafen, welche auf drei Etagen verteilt sind. Im Sinne einer Raumwicklung folgen sich die drei Programmpunkte. Das Eintreten in das Gebäude erfolgt direkt und ist kombiniert mit Kochen und Essen. Der Wohnraum im oberen Geschoss ist die räumliche und funktionale Drehscheibe des darunter und darüberliegenden Geschosses. Er ist ausgreifend und genügend gross, um die Vielfalt des Seins aufzunehmen : Wohnen, Arbeiten, Essen mit Freunden, Lesen, Faulenzen, etc. Die Verbindung des Schlafgeschosses mit dem Wohnraum ist offen und dennoch entsteht durch die Anordnung des Zwischengeschosses und der Treppe eine Zunahme der Privatheit.

H21 innen

Volumen


Die Bewegung durch das Gebäude erfolgt exzentrisch als Raumfolge durch ‘Raumarme’. Vom Erdgeschoss kommend steigt die Treppe zu einem Erker hoch und dreht sich dort auf den letzten Stufen rückwärts gegen die Raumüberraschung des grossen Wohnraumes. Der Weg ins Schlafgeschoss führt zuerst zu einem Raumarm, der vier Stufen erhöht ist und an dem das Bad versteckt liegt. Von dort erblickt man entlang der Fassade des Nachbargebäudes nochmals den Gartenhof. Die Treppe dreht sich hier und erschliesst das Schlafzimmer, von wo man nach einer weiteren Drehung durch eine Öffnung zurück in den Wohnraum sieht. Der Weg endet auf der Sonnenterasse.


Aussenraum
Das Grundstück wird durch einen minimierten Fussabdruck von 30 m2 besetzt.
Dies erlaubt es , die knappe südöstliche Gartenfläche mit dem hofartigen Teil des Grundstücks zu verbinden und zu einem Gesamtgartenkonzept werden zu lassen: Der Aussenraum fliesst beidseitig unter dem Gebäude durch, sodass der sehr knappe Garten maximal genutzt werden kann.


Planebenen